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AHR

Ahrtal

Ahrtal & Eifel Schluchtblume
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Das Ahrtal zählt zu den schönsten Seitentälern des Rheins. Es verbindet die Eifel mit dem Rheintal. Ihren Ursprung findet die Ahr in einem Keller eines alten Fachwerkhauses im Eifelort Blankenheim. Auf ihrem Weg, aus den Weiten der Eifel, bis hin zur naturbelassenen Mündung zwischen Remagen-Kripp und Sinzig, schlängelt sie sich entlang jahrhundertealter, steiler Weinbergsterrassen, vorbei an Felsgraten und Wäldern und passiert zahlreiche sehenswerte Ortschaften. Erwähnt seien an dieser Stelle nur die Weinorte Altenahr, Mayschoß, Rech und Dernau. Sie gehören zu den insgesamt dreizehn Orten, die sich wie Perlen einer Kette entlang der Ahr reihen.

Altenahr ist das Ziel gleichsam der Anfang des Rotweinwanderwegs. Sehenswert sind die alten Fachwerkhäuser im Ortskern, die markanten Felsen mit dem sagenhaften Teufelsloch über dem
Langfigtal, die Ruine der Burg Are und als Höhepunkt – im wahrsten Sinne – der hohe Ditschhardt, zu dem ein Sessellift führt.
Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr
Gewölbekeller in Mayschoß  Interner Link zum Bild in Originalgröße
In Mayschoß befindet sich die älteste Winzergenossenschaft der Welt. Noch heute sind ihre Gewölbekeller und das Weinbau­museum zu besichtigen. Auf der Anhöhe, umgeben von Reben, thronen die Überreste der Saffenburg. Ihr zu Füßen liegt die malerische Weinlandschaft.

Rech ist ebenso idyllisch; steile Weinberge und die 250jährige Nepomukbrücke aus Stein sind es wert, bestaunt zu werden.

Dernau ist der größte Weinort an der Ahr, hier ist auch die größte Winzergenossenschaft der Region zu Hause: die DAGERNOVA. Wenn hoch oben, auf dem Krausberg, eine weiße Fahne weht, hat der Eifelverein seine Gaststätte für Wanderer geöffnet. Vom Krausbergturm bietet sich obendrein noch ein herrlicher Blick über die Landschaft – bei klarer Sicht gar bis zum Kölner Dom.

Den Wein – so wird angenommen – brachten die Römer ins Ahrtal. Winzer und Gastronomen arrangieren das Jahr hindurch rauschende Feste und Veranstaltungen. Die Natur des Ahrtals, lässt sich auf gut ausgeschilderten Wanderwegen entdecken. Nordic-Walker finden hier den Parcours „Wanderland Ahrtal“ und unterwegs lädt so mancher Gipfel zum Verweilen und in die Ferne-Schauen ein.

Bad Neuenahr-Ahrweiler

Ahrweiler Laurentius Kirche
Laurentiuskirche in Ahrweiler  Interner Link zum Bild in Originalgröße
Eingebettet in eine einzigartige Naturlandschaft und umgeben von Weinbergen des Ahrtals, befindet sich Bad Neuenahr-Ahrweiler, eine Stadt mit zwei Zentren, deren Ambiente unterschiedlicher nicht sein könnte und doch eine reizvolle und harmonische Symbiose aus Neu und Alt bildet. In Bad Neuenahr erfreuen sich die Besucher an den modernen Kur- und Fitnessanlagen, den Jugendstilhäusern, der eleganten Spielbank und nicht zuletzt an den Ahr-Thermen. Berühmt wurde das Heilbad Bad Neuenahr durch seine Quellen – allen voran der weltberühmten Apollinaris-Quelle.

Ahrweiler hingegen besticht mit seinem historischen Charme. Seine romantischen Fachwerkhäuser sind von einem intakten mittelalterlichen Mauerring mit Wallgraben, Toren und Türmen aus dem 13. Jh. umgeben. Einst lebten hier Kelten, Germanen, Römer, Grafen, Erzbischöfe und Franzosen. Während der regelmäßigen Stadtführungen erfährt der Besucher neben wissenswerten Fakten allerlei Anekdoten zum Schmunzeln und Staunen.

Inmitten der Weinlandschaft finden in Bad Neuenahr-Ahrweiler zahlreiche Feste und Veranstaltungen statt. Besuchen Sie auch die Museen in der Stadt und genießen Sie die Gastfreundschaft der ausgezeichneten Hotellerie und Gastronomie sowie der Menschen, die hier leben.

Grafschaft

Grafschaft-Tage der Offenen Höfe
Tage der offenen Höfe  Interner Link zum Bild in Originalgröße
Die Geschichte der Gemeinde Grafschaft ist bis heute von Erfolg gekrönt. Ende der 60er Jahre, angesichts einer anstehenden Verwaltungsreform in Rheinland-Pfalz, sah es um die damalige Verbandsgemeinde Ringen schlecht aus. Pessimistischen Prognosen aus Mainz zu Folge, sei die Verbandsgemeinde wegen ihrer niedrigen Einwohnerzahl sowie wegen fehlender Finanz- und Verwaltungskraft nicht existenzfähig. Geplant war ein Zusammenschluss mit Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Grafschafter setzten sich erfolgreich zur Wehr und konnten den Zusammenschluss verhindern.
Und mit Erfolg: Am 16. März 1974 wurde die verbandsfreie Gemeinde Grafschaft mit Hauptsitz in Ringen gebildet. Die Gemeinde Grafschaft besteht aus 11 Ortsbezirken: Bengen, Birresdorf, Eckendorf, Gelsdorf, Holzweiler mit Esch und Alte Heck, Karweiler, Lantershofen, Leimersdorf mit Överich, Nierendorf, Ringen mit Beller und Bölingen und Vettelhoven mit zusammen rund 11.500 Einwohnern.

Seither kann die Grafschaft eine stürmische Entwicklung verzeichnen. Ein großes Indiz für die Attraktivität der eher kleinen Gemeinde ist sicherlich die wachsende Einwohnerzahl. So stiegen diese von 6.330 im Jahre 1973, auf nunmehr 11.406 Personen zum Jahresende 2006. Besonders positiv ist auch der hohe Anteil an jungen Leuten, gemessen am Durchschnitt im Kreis Ahrweiler.

Viele Familien mit Kindern zieht es in die Grafschaft und das nicht nur wegen dem günstigen Bauland, sondern auf Grund intakter Infrastruktur. Das Angebot an Kindergärten – auch mit Ganztags- und Krippenplätzen - , Grundschulen, Sport- und Freizeiteinrichtungen ist flächendeckend.

Die Grafschafter Bürgerhäuser werden immer wieder zu stark reflektierten Begegnungsstätten. Heimische Vereine überzeugen mit vielseitigen Programmangeboten.
Hinzu kommt die optimale Verkehrsanbindung: die A 61 tangiert die Gemeinde und über die A 565 (Meckenheimer Kreuz) ist der Ballungsraum Köln/Bonn schnell zu erreichen. Die Bundesstraße 257 – das Einfahrtstor zur Ahr – verbindet die Gemeinde Grafschaft mit dem westlichen Kreisgebiet (Altenahr, Adenau, Nürburgring) und die Eifelautobahn A 48 Koblenz-Trier. Leistungsfähige Bahnstationen befinden sich in unmittelbarer Nähe. Neben quantitativ und qualitativ hochwertigen Wohnbauflächen verfügt die Gemeinde Grafschaft auch über Flächenpotenziale für Gewerbe, Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung. Hier ist insbesondere der Innovationspark Rheinland in Grafschaft-Ringen mit eigenem Autobahnanschluss zu nennen.

Hierbei handelt es sich um einen Premiumstandort der regionale Standortqualitäten und ortspezifische Entwicklungspotenziale optimal untereinander verbindet. Die Gemeinde Grafschaft ist Eigentümerin der zur Vermarktung anstehenden Grundstücke, die noch in beliebiger Größe zugeschnitten werden können. Voll erschlossen kostet der Quadratmeter 18,78 Euro inkl. Erschließungskosten.
Mit dem Innovationspark Rheinland hat die Gemeinde ein zweites Gewerbegebiet auf den Markt gebracht. Derzeit beherbergt der Gewerbepark Gelsdorf ca. 80 Betriebe. Zug um Zug konnten bis heute mehr als 1650 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Sinzig

Schloss Sinzig
Schloss Sinzig  Interner Link zum Bild in Originalgröße
Schon von Weitem ist die Barbarossastadt Sinzig sichtbar – der Zentralturm der spätromanischen Basilika St. Peter, die 1998 als Teil des Weltkulturerbes in die Schutzliste der UN aufgenommen wurde, ragt unübersehbar gen Himmel.
Doch Sinzig hat viel mehr zu bieten, als das knapp 800 Jahre alte Gotteshaus.

Nur wenige hundert Meter entfernt, das Sinziger Schloss. 1854 - 1858 als Sommervilla im neugotischen Stil durch einen wohlhabenden Kölner Kaufmann errichtet, beherbergt das inmitten einer mit mächtigen Bäumen bestückten Parkanlage gelegenen Bauwerk heute ein Heimatmuseum, das insbesondere in den letzten Jahren mit zahllosen Kunstwerken einheimischer Künstler bereichert wurde. Während im ehemaligen Salon heute Kulturveranstaltungen stattfinden, bietet das Turmzimmer ein einmaliges Ambiente für standesamtliche Trauungen.

Zu den zahlreichen weiteren Sehenswürdigkeiten zählen beispielsweise die Reste der 700 Jahre alten Stadtmauer, die im Bereich der Harbachstraße/Rheinstraße noch gut erhalten ist und dort erst kürzlich von Bewuchs befreit wurde. Auch das überlebensgroße Bararossadenkmal in der gleichnamigen Straße, findet viele Bewunderer. Die Statue zeigt Kaiser Friedrich I. Barbarossa von Hohenstaufen, der sich zu Lebzeiten insgesamt vier Mal in Sinzig aufhielt, weshalb man heute von der „Barbarossastadt“ spricht.

Nur wenige Schritte von der Pfarrkirche St. Peter entfernt: Der Zehnthof, dessen Geschichte bis in das Jahr 855 zurückreicht. Mit seinem sehenswerten Innenhof und dem „Rittersaal“ zählt er zu den bedeutendsten Bauwerken Sinzigs, der „Stadt im Grünen“ an Rhein und Ahr, deren individueller Charme schon so viele Besucher bezauberte.
Zu der Barbarossastadt Sinzig gehören insgesamt 5 Ortsteile.

Hierzu zählt der Kurort Bad Bodendorf, welcher auch als das „Tor zum Ahrtal“ bezeichnet wird.
Westum mit seinem von Grund auf neu restaurierten „Westumer Backes“ inmitten eines herrlich angelegten Biotops ist ein beliebtes Naherholungsgebiet, ebenso wie das auf einer Anhöhe gelegene Koisdorf mit der mehr als 800 Jahre alten Wendelinuskapelle.
Seit Juni 2004 ist der Stadtteil Löhndorf eines von bundesweit offiziell 5 anerkannten Rosendörfern. Inzwischen findet man fast 100 verschiedene Rosensorten in dem Ort.
Sinzigs südlichster Stadtteil ist das am idyllischen Frankenbach gelegene Franken.

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