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Burgen, Schlösser & sakrale Denkmäler

Burg ARE
Burg Are
Die Burg Are war Verwaltungssitz und zeitweise Staatsgefängnis der Kölner Erzbischöfe. 1689/90 wurde die Burg nach neunmonatiger Belagerung zum erstenmal erobert, der Ort Altenahr niedergebrannt. 1714 zerstörten Kölner Truppen die Burg, da Freibeuter von hier aus ihr Unwesen trieben.
In Verbindung mit Burg Are besaß das Tal Altenahr eine Ortsbefestigung mit drei Toren, von denen das letzte Tor die "Brückenpforte" 1804 vom Ahrhochwasser weggerissen wurde. Reste der Ummauerung sind nördlich des Ortes erhalten.
Die Romanische Pfarrkirche aus dem 12. Jahrhundert wird 1166 erstmals erwähnt. Sie ist eine Gründung der Grafen von Are und deren Ministerialen. Der gotische Chor wurde 1326 angebaut, die Einwölbung der Schiffe erfolgte im 15. Jahrhundert.

Burg Olbrück
Burg Olbrück   Interner Link zum Bild in Originalgröße
Die Burg Olbrück öffnet dem Publikum ihre Tore und lädt zu einer Zeitreise durch Jahrtausende aufregender Erd- und Kulturgeschichte ein!
Burg Olbrück liegt inmitten des großartigen Vulkangebiets der Eifel. Die erdgeschichtliche Dimension des Vulkanismus und die kulturgeschichtliche des Mittelalters stoßen hier unmittelbar aufeinander und werden auf Olbrück greifbar.
Auf einem romantischen Rundgang um die Ruine erleben Sie- durch verschiedene Erzählstationen geleitet - prägende Entwicklungen unserer Geschichte und gelangen so bis in das Zeitalter der Entstehung dieser mittelalterlichen Burg. Schließlich erwartet Sie der Burgherr im imposanten Bergfried, der sich seine eigenen Gedanken über Schöpfung und Weltbild macht...
Der für Kinder und Erwachsene gleichermaßen spannend wie informativ gestalteter Rundgang erfolgt mit professioneller audio-visueller Technik. Geschichte hautnah erleben und "begreifen". Der Gast trifft auf Eyponate zum Anfassen, taucht ein in eine Welt aufregender Erzählungen mit Musikbegleitung und eindrucksvoller Lichtprojektionen in den Gewölben des Bergfrieds. So wird ihr Rundgang zu einem unvergeßlichen Erlebnis, der bis hinauf auf das Plateau des Turms führt und dort einen spektakulären Blick über die Vulkaneifel bietet. Ein Besuch, der zum Wiederkommen einlädt!

Burgruine Nürburg
Burgruine Nürburg  Interner Link zum Bild in Originalgröße
Burgruine Nürburg
Als Erbauer der Burg gilt allgemein Graf Ulrich von Nürburg, der 1169 erstmalig im Zusammenhang mit der Burg urkundlich erwähnt wird. Seine Nachkommen nenen sich zukünftig die "Herren von Nürburg und von Are", gleich Altenahr. Sie sind Lehnsherren von Gnaden der Kölner Erzbischöfe und des Stauferkaisers.

Die Besitzrechte überschneiden sich, die Lehnsrechte sind vielschichtig interpretierbar. Soviel ist jedoch sicher: Die Familie ist fest in der staufischen Reichspolitik Kaiser Friedrich I. Barbarossas und seines Sohnes Kaiser Heinrich VI. verwurzelt. Ende des 13. Jahrhunderts geht die Burg-nach Aussterben des Geschlechtes der Grafen von Nürburg-endlich an Kurköln über und wird Sitz eines Amtsmannes. Seit dem 16. Jahrhundert mehren sich die Klagen um den baulichen Zustand der Burg. Die Amtsmänner vertreten zwar noch bis 1793 die Interessen von Kurköln, sie sind aber schon längst aus der Burg ins Tal ausgezogen. 1689 wird die Nürburg von franz. Truppen weitgehend zerstört.

(Duplikat) Burg Rheineck
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Die Burg Rheineck wurde im 11. Jahrhundert durch die Pfalzgrafen von Salm erbaut.
Nach mehrmaliger Zerstörung und Erneuerung erwarb der Bonner Universitätsprofessor und spätere preußische Kultusminister Moritz August von Bethmann-Hollweg 1832 die Burg und ließ sie von Johann Claudius von Lassaux in der Form des Mittelalters wieder aufbauen.

Die Burg befindet sich heute in Privatbesitz und kann leider nicht besichtigt werden.